Live Hacking: So leicht kann man in IT-Netze einbrechen
15.05.2012 21:53 von Christian Schell | Kommentar schreiben
Der Vortrag von Sebastian Schreiber - Geschäftsführer, SySS GmbH - zeigt an amüsanten Beispielen, wie einfach es ist, in IT-Systeme einzubrechen - von "hacken" kann man da wohl kaum sprechen.
Unter anderem werden folgende Themen angesprochen:
- Handys als Abhör-Wanzen nutzen
- Angriffe gegen Shop-Systeme - bestimmen Sie selbst den Preis der Ware
- Windows-Passwortschutz umgehen
- USB-Angriffe
- Barcode-Angriffe: SQL-Injection gegen mangelnde Input-Validation durch Veränderung des Barcodes (Barcode-Generator)
- Hardwarespion
- Angriffe auf Zahlungssysteme
- Google-Hacking zum Beispiel: filetype:log inurl:"password.log"
- "Anzapfen" von Überwachungskameras: Kaufen Sie sich einfach ein Babyphone, denn die Übertragung ist unverschlüsselt
- Ausnutzung der Client-Server-Eigenschaften von Programmen durch Manipulierung der Datenpakete mit Tamper Data (ein Mozilla Firefox Plugin)
- u.s.w.
Der Schultrojaner wird nicht eingeführt
10.05.2012 23:03 von Christian Schell | Kommentar schreiben
Die Länder haben sich darauf geeinigt, dass der umstrittene Schultrojaner nicht eingeführt wird - das hört sich doch endlich mal positiv an!
Quelle Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus:
Eine Scansoftware für Schulen wird nicht kommen. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen, die eine bayerische Delegation für die deutschen Länder mit den Schulbuchverlagen geführt hat.
In intensiven Gesprächen haben die 16 Bundesländer, vertreten durch den Freistaat Bayern, und die Schulbuchverlage beschlossen, dass gemeinsam nach einer Lösung für den digitalen Einsatz von Unterrichtswerken und -materialien im Unterricht gesucht wird.
Das Recht der Urheber und Verlage an ihrem geistigen Eigentum ist ein hohes Gut, das an den Schulen respektiert und geschützt wird. Nunmehr kommt es darauf an, die rechtlichen Rahmenbedingungen auszuloten und zu Lösungen zu kommen, die der Bildungs- und Lebenswirklichkeit im 21. Jahrhundert entsprechen (...)
Folgende Vereinbarungen wurden getroffen:
- Von dem aus dem Jahre 2010 vorgesehenen Einsatz einer Scansoftware zur Überprüfung von Speichersystemen der Schulen und von der Einholung von Schulbestätigungen, dass sich keine digitalisierten Unterrichtswerke auf Schulrechnern befinden, wird im beiderseitigen Einvernehmen abgesehen.
- Weiter wurde das Interesse der Länder und Bildungsmedienhersteller betont, den Lehrkräften professionelle pädagogische Materialien für den Unterricht anzubieten und ihnen Möglichkeiten zur digitalen Nutzung von Unterrichtswerken und -materialien zu geben. Für diese digitale Nutzung werden die Bildungs- und Schulbuchverlage wie die Länder in Gespräche eintreten, um eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.
- Die Gespräche sollen zügig - noch in diesem Sommer - beginnen, um baldmöglichst neue Vorschläge und eine neue Lösung vorstellen und realisieren zu können. Die von den Gesprächspartnern entwickelten Vorschläge sollen insbesondere auch mit den Lehrerverbänden diskutiert werden.
Schwarze-Liste an Raubkopierer Ländern
04.05.2012 16:42 von Christian Schell | Kommentar schreiben
"Stop Being Poor: U.S. Piracy Watch List Hits A New Low With 2012 Report"
Dieser ironisch gemeinte Ausspruch von Michael Geist bezieht sich auf die nun veröffentlichte "Schwarze-Liste an Raubkopierer Ländern" - darunter unter anderem Guatemala:
"Perhaps the most shameful inclusion in this year's report are a series of countries whose primarily fault is being poor. For example, the list includes Guatemala, a small country the size of Tennessee with a per capita GDP of just over $5,000" (Zitat: Michael Geist)
Das soll nicht heißen, dass ich Raubkopieren befürworte, doch diese Menschen stellen keinen Schaden für die Musik-/Film-/Buchindustrie... dar, denn sie können sich den Luxus nicht leisten!
P.S.: Medikamente oder Schulbücher dürfen die Ärmsten der Armen natürlich auch nicht kopieren:
Moreover, with repeated complaints against countries seeking to ensure adequate access to medicines for their citizens or access to books in schools, this year's report hits a new low. It demonstrates the failure of the enforcement agenda and stands as an embarrassment for one of the world's richest countries to prioritize its IP rights over human and economic rights in the developing world.
Traurig aber wahr!
Reicht die IP-Adresse zur Identifizierung einer Person aus?
04.05.2012 16:27 von Christian Schell | Kommentar schreiben
Gerade auf Fefes-Blog gelesen:
TV-Tipp: Die Wundermaschine von Antikythera
13.04.2012 22:09 von Christian Schell | Kommentar schreiben
Vor 2.000 Jahren bauten die alten Griechen eine außergewöhnliche Maschine: Der Antikythera-Mechanismus. Die internationale Forschung sieht in ihm den ältesten erhaltenen Analogrechner der Welt und vergleicht ihn mit der Bedeutung des Parthenons für die Architektur und mit der Entdeckung der Doppelhelix für die Medizin.
Das Video zeigt die in Arte ausgestrahlte Dokumentation "Die Wundermaschine von Antikythera".
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Gucken (74 Min.):